Ausdauer verbessern

Viele Leute beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit sportlichen Aktivitäten. Sport ist nicht nur gut für die allgemeine Gesundheit. Es steigert auch die Lebensqualität. Einige Leute betreiben mit viel Energie Sport, um die Schnelligkeit zu trainieren, Muskeln aufzubauen oder um ein wenig abzunehmen. Wenn generell eine Verbesserung der Ausdauer gewünscht wird, ist der Ausdauersport eine gute Sache.

Siegerzeit beim London-Marathon

Beim Ausdauersport kommt es darauf an, dass über einen längeren Zeitraum ein gut portionierter Krafteinsatz aufrechterhalten wird.
Zu den bekanntesten Betätigungsfeldern gehört beispielsweise der London-Marathon. Der Marathonlauf in London nimmt hinsichtlich der Teilnehmerzahlen, Siegerzeiten und Preisgelder einen bedeutenden Platz in der Welt ein. Die Wettkämpfe im Ausdauersport dauern oftmals über mehrere Stunden an. Am Ende erreicht der Läufer mit Energie und Ausdauer durch das Zurücklegen einer festgelegten Wegstrecke den Durchlauf der Ziellinie. Die Ausdauer ist das verbindende Merkmal der zahlreichen mit Energie ausgestatteten Läufer. Der Begründer des Laufes ist der Olympiasieger und Sportjournalist Chris Brasher. Er verkörpert menschlich gesehen enorme Energie und Ausdauer. Eigentlich wurde er vom New Yorker Marathon inspiriert. Der erste Marathon Lauf in London fand im März 1981 statt. Er lockte ganze 7747 Teilnehmer an, die meinten, mit der erforderlichen Energie und Ausdauer ausgestattet zu sein. Von allen Startenden erreichten nur 6255 Teilnehmer das Ziel. Seitdem wird der London-Marathon jährlich im April durchgeführt. Heute starten zum spektakulären Wettkampf mehr als 30000 Läufer. Hunderttausende von Schaulustigen säumen die abgesperrten Straßen an der populären Wegstrecke. Im April 2016 siegte beim London-Marathon Eliud Kipchoge aus Kenia. Er konnte hofft, dass Athletics Kenya ihn für die Olympiamannschaft in Rio de Janeiro aufstellt.

Gezielte Kraftanwendung und Schnelligkeitsausdauer

Wenn ein Sportler über einen längeren Zeitraum Kraft investiert, trainiert er mit viel Energie seine gesamte Ausdauer. Die Komponente Kraft bestimmt die jeweilige Leistung der Einzelbewegungen. Die Komponente Ausdauer bestimmt die Dauerbeanspruchung durch die Bewegung. Profischwimmer trainieren vorwiegend die Kraftausdauer und können damit effektiv ihre Ausdauer verbessern.
Wenn ein Sportler dagegen über einen längeren Zeitraum hinweg Schnelligkeit erzielen muss, trainiert er effektiv seine Ausdauer mit gezielten Bewegungen. Wenn er seine Ausdauer verbessern will, ist eine Portion von Energie notwendig. Bei jeder Bewegung müssen Atmung, Füße und Hände koordiniert werden. Im Ergebnis kann der Sportler beim Wettkampf gezielt seine Ausdauer verbessern. Bei der Schnelligkeitsausdauer bestimmt die Komponente Schnelligkeit das Beibehalten der maximalen Geschwindigkeit über einen längeren Zeitraum. Einige Läufer trainieren durch den Schnelligkeitseinsatz vermehrt diese Art von Ausdauer. Beim Probetraining lässt sich die Ausdauer verbessern.
Es gibt für die Ausdauer die sogenannten Spitzenzeiten. Die kurzeitige Ausdauer liegt zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten. Die mittlere Ausdauer rangiert zwischen zwei und zehn Minuten. Die sogenannte Langzeitausdauer beginnt mit einer zehnminütigen Belastung und kann bis zu mehreren Stunden anhalten. Es gilt bei den Sportlern langsam die Ausdauer verbessern und den Zustand allmählich anzupassen.

Gesunde Ernährung unterstützt Ausdauer

Dem Ausdauersport wird generell eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Beim Ausdauerlauf erfährt das Herz-Kreislauf-System eine willkommene Stärkung. Doch ist der Energieverbrauch recht hoch. Um Energie zu erhalten, werden viele Kalorien verbrannt, die der Körper für die Regenerierung und Neubildung von Zellen benötigt. Kohlenhydrate sind in der Lage, den Organismus mit schneller Energie zu versorgen. Wenn sie konsumiert und nicht sofort genutzt werden, können sie in Form von Glukose gespeichert werden. Der Körper verfügt hinsichtlich der Gewinnung von Energie durch Kohlenhydrate über einen Glukosespeicher, der je nach der Intensivität des Trainings vergrößert werden kann. Dieser Speicher ist für die Ausdauerleistung extrem wichtig, denn beim Intensivtraining werden diese Reserven verstärkt in Anspruch genommen. Ist der Glukosespeicher nicht ausreichend durch Kohlenhydrate aufgebaut oder schon aufgebraucht, werden wichtige Aminosäuren in den Muskeln zur Energiegewinnung abgebaut. Als Folge ermüden die betroffenen Muskeln und es kann zu einem rapiden Leistungsabfall kommen. Deshalb kann, um die Energie aufrechtzuerhalten, eine zusätzliche Versorgung durch Vollkornmüsli ohne Zuckerzusatz, Früchte, kohlensäurehaltiges Mineralwasser oder stilles Wasser sinnvoll sein.
Kalium und Magnesium besitzen einen besonderen Stellenwert. Diese Mineralstoffe tragen wesentlich zur Muskelfunktion und Funktion des Nervensystems bei. Bei einer Unterversorgung von Magnesium ist oftmals auch ein Kaliumdefizit vorhanden. Über eine vollwertige Naturkost wird der Körper ausreichend mit notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Gewichtsreduktion durch Ausdauersport

Nicht jeder aktive Sportler möchte durch den Ausdauersport seine Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei intensiven Belastungen erhöhen. Die gezielte Fettverbrennung ist auch ein häufiger Grund für die Aufnahme von Ausdauersport. Doch Abnehmen kann nur derjenige Sportler, der seinen Körper in eine negative Energiebilanz versetzt. Das heißt, dass dem Körper weniger Energie zugeführt werden muss, als er für seine sportlichen Aktivitäten eigentlich verbraucht. Eine negative Energiebilanz kann durch eine geringere Kalorienzufuhr über die Nahrung oder verstärkte körperliche Anstrengungen erreicht werden.
Nützlich ist, wenn die Ausdauer verbessert wird. Beim intensiven Ausdauertraining verbraucht der Körper wesentlich mehr Energie. Dann werden für die Energieversorgung die eingelagerten Fettreserven herangezogen. Der Ausdauersport nutzt die Fettsäuren im Körper als Energiequelle. Dieser Vorgang wird auch als Fettverbrennung bezeichnet. Die Folge ist, dass der Körperfettanteil absinkt. Der Prozess der Fettverbrennung läuft im Körper kontinuierlich ab. Das Ausmaß wird mit der Intensität körperlicher Belastungen gesteuert. Der Organismus profitiert vom Ausdauer verbessern. Beim regelmäßigen Ausdauertraining wird der Stoffwechsel beschleunigt. Davon profitiert auch der Fettstoffwechsel. Wenn konstant der Energieverbrauch gesteigert wird, kann auch mehr Fett verbrannt werden. Der Ausdauersport ist daher gut geeignet, um die Gewichtsreduzierung zu unterstützen.